Bauen mit Festpreisgarantie

posted am: 22 Marz 2018

Ein Haus zu bauen ist eine Aufgabe, der sich die meisten Menschen im Leben nur einmal stellen. Allerdings soll dann auch alles perfekt sein und natürlich möchte man das Gebäude zum bestmöglichen Preis errichten lassen. Hier kann das Bauen mit Festpreisgarantie eine entsprechende Lösung bieten. Der Bauherr weiß genau, welche Kosten auf Ihn zukommen, wenn er auch das Kleingedruckte genau liest.

So funktioniert das Bauen mit Festpreisgarantie

Wer ein Haus bauen will, der wendet sich in der Regel an eine entsprechende Baufirma. Diese überprüft die Angaben und legt dann ein Angebot vor, zu welchen Konditionen die Baumaßnahmen umgesetzt werden können. Allerdings handelt es sich hier häufig nur um einen Kostenvoranschlag, welcher nicht die korrekten Kosten enthält. Somit kann es während der Bauphase erforderlich sein, entsprechende Anschlusskredite zu finanzieren, wenn die im Vorfeld kalkulierten Kosten doch höher ausfallen.

Beim Bauen mit Festpreisgarantie ist dies aber nicht der Fall, denn hier wird dem Kunden eine genaue Summe genannt, wie teuer sein Haus sein wird. Dies bedeutet, dass er die Kosten genau planen kann und am Ende kein Nachschuss erforderlich ist. Allerdings gehört hierzu auch die Tatsache, dass man die Verträge genau lesen sollte. Häufig hängt es vom Kleingedruckten ab, ob sich der Bau wirklich für die genannte Summe realisieren lässt.

Die Formulierung macht den Unterschied

Tatsache ist, dass man beim Bauen mit Festpreisgarantie ein Gebäude zu einem genau definierten Preis erhält. Allerdings müssen dazu auch die AGB beachtet werden, denn viele Firmen errichten zwar das eigentliche Gebäude, bis dieses schlüsselfertig ist, gießen aber weder die Bodenplatte noch nehmen sie die erforderlichen Aushubarbeiten vor. So sind in den Verträgen dann Formulierungen wie "Bau ab der Bodenplatte" oder ähnliche Wortwahlen zu lesen. Dies bedeutet nichts anders, als das die eigentliche Errichtung erst ab der Fertigstellung dieser Elemente von statten geht.

Für den Bau des Fundaments muss in der Regel der Bauherr zusätzlich aufkommen. Dies gilt übrigens auch für alle Anschlussmaßnahmen, die im Zuge der Erschließung des Objektes erforderlich sind. Somit muss dieser Teil der Kosten separat eingeplant werden und sollte schon im Vorfeld so genau wie nur möglich berechnet werden.

Auf Kreditverträge achten

Beim Bauen mit Festpreisgarantie, beispielsweise mit der TAP Massivhaus GmbH, sind die Banken oft kulanter, wenn es um die Vergabe von Krediten geht, denn schließlich steht hier ein fester Betrag im Raum. Allerdings muss dem Kreditnehmer klar sein, dass er dann auch nur die entsprechende Summe erhält. Daher sollte der Kostenplan der jeweiligen Firma immer zusammen mit den Kostenvoranschlägen der Wasserwerke, Gasversorger und aller weiteren erforderlichen Unternehmen eingereicht werden. Hieraus ergibt sich dann die tatsächliche Gesamtsumme, die für den Bau erforderlich sein wird. Je genauer man kalkuliert, desto geringer können die Kredite gehalten werden und umso unwahrscheinlicher wird es, dass eine Anschlussfinanzierung erforderlich ist.

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